GTA 6

GTA 6-Leaker Kurtaj aus dem Gefängnis – neue Chats zum Quellcode

Der Mann hinter dem massiven Gameplay-Leak zu Grand Theft Auto VI meldet sich wieder zu Wort und zwar aus dem Gefängnis. Arion Kurtaj, der im Zusammenhang mit dem Fall schon seit 2023 als zentrale Figur gilt, soll in privaten Chats behauptet haben, der Quellcode von Grand Theft Auto VI existiere längst außerhalb von Rockstar Games. Und er wundere sich offenbar selbst, warum dieser bislang nicht öffentlich aufgetaucht ist.

Parallel dazu kursieren seit einigen Tagen Screenshots mutmaßlicher Telegram-Unterhaltungen sowie Fotos, die über einen Snapchat-Account mit seinem Namen verbreitet worden sein sollen. Das Gesamtbild: ein Leaker, der weiterhin Kontakt nach draußen hält und die Szene mit Andeutungen füttert.

Der Hintergrund um Arion Kurtaj

Wer ist Arion Kurtaj und was war seine Strafe? Kurtaj war laut den kursierenden Infos seit Ende 2023 nicht mehr groß öffentlich in Erscheinung getreten, nachdem er von einer Jury unter anderem wegen Betrugs in mehreren Punkten schuldig gesprochen wurde. Das Urteil mündete damals in eine unbefristete Klinikeinweisung, bis Ärzte ihn nicht mehr als Gefahr für sich oder andere einstufen.

Als Grund für diese Maßnahme wurden in den Berichten unter anderem gewalttätige Angriffe während der Polizeigewahrsamnahme sowie eine klar erkennbare Bereitschaft zur erneuten Straftat genannt. Inzwischen soll Kurtaj jedoch aus dem Krankenhaus entlassen und in eine reguläre Haftanstalt verlegt worden sein.

In den Chat-Screenshots wird außerdem behauptet, seine Bedingungen seien zeitweise überraschend locker gewesen und er habe monatliche staatliche Leistungen erhalten. Die Aussagen zeichnen ein Bild, das stark zwischen früherer Unterbringung und aktueller Situation schwankt.

Chats, Selfies und die neuen Andeutungen zum Quellcode

Was behauptet Kurtaj zum Quellcode von Grand Theft Auto VI? Besonders brisant ist ein Chat-Ausschnitt, in dem Kurtaj auf die Frage reagiert, ob der Quellcode zu Grand Theft Auto VI bereits draußen sei. Seine Antwort deutet an, dass der Code definitiv irgendwo existiere, ergänzt durch die Nachfrage, ob er denn nicht geleakt worden sei. Als ein weiterer Nutzer einwirft, dass Grand Theft Auto V geleakt sei, Grand Theft Auto VI aber nicht, reagiert Kurtaj mit einem knappen Kommentar und kündigt an, dazu nicht weiter Stellung zu nehmen.

Ein Nutzer namens Omar, der diese Screenshots anschließend weiterverbreitet haben soll, behauptet auf sozialen Netzwerken, mehrere Personen hätten den Quellcode von Grand Theft Auto VI. Diese Gruppe würde das Material demnach zurückhalten, weil sie erst den offiziellen Release abwarten wolle, bevor der Code angeboten oder verbreitet werde. Laut Omar sei das außerdem dieselbe Gruppe, die den Quellcode von Grand Theft Auto V am 1. Weihnachtstag 2023 veröffentlicht habe.

Wahrscheinlich haben sie längst mit dem Quellcode gearbeitet. Sie halten ihn seit 3,5 Jahren zurück. Deshalb verzögert Rockstar wohl so viel und sie sind besorgt.

Zusätzlich sind Fotos aufgetaucht, die Kurtaj in seiner Zelle zeigen sollen. Auf einem Selfie sei zu lesen, er warte wegen irgendeiner unsinnigen Hacking-Anklage auf seinen Prozess. Auf einem weiteren Bild deutet er an, sein Handy könne bald beschlagnahmt werden, er werde aber vermutlich schnell Ersatz bekommen.

So soll das Smartphone in die Zelle gekommen sein

Wie sollen die Nachrichten aus dem Gefängnis entstanden sein? Die große Frage bei der ganzen Geschichte ist natürlich, wie solche Chats und Fotos überhaupt aus einer Zelle heraus entstehen können. Omar behauptet, das Smartphone sei von Freunden per Drohne in die Haftanstalt geschmuggelt worden, inklusive Ladegerät.

Obendrein soll Kurtaj selbst angedeutet haben, Kommunikation sei mit einem Nokia-Burner-Phone erlaubt. Unterm Strich ergibt das eine Mischung aus mutmaßlichem Schmuggel, improvisierter Technik und einer Kommunikation, die offenbar trotzdem regelmäßig nach außen dringt.

  • Mutmaßliche Telegram-Chats mit Kurtaj kursieren in Online-Communitys.
  • Fotos aus der Zelle sollen über einen Snapchat-Account mit seinem Namen aufgetaucht sein.
  • Ein Kontakt namens Omar behauptet, eine Drohne habe ein Smartphone samt Ladegerät geliefert.
  • Zusätzlich fällt in den Aussagen der Hinweis auf ein Nokia-Burner-Phone.

Gerichtstermin in London steht fest

Wann ist der nächste Gerichtstermin im Fall Kurtaj? Laut seinen Nachrichten soll Kurtaj am 2. April 2026 wieder vor Gericht erscheinen. Als Ort wird das Southwark Crown Court in London genannt. In den Chats behauptet er zudem, der Secretary of State for Justice David Lammy habe entschieden, ihn zurück ins Gefängnis zu verlegen.

Außerdem soll Kurtaj selbst dazu aufgerufen haben, dass Unterstützer bei dem Termin erscheinen. Damit steht schon jetzt fest: In wenigen Wochen könnte es im Fall um den Grand Theft Auto VI-Leak, seine Haftbedingungen und mögliche neue Details die nächste öffentliche Entwicklung geben.

Wie schätzt ihr die neuen Aussagen ein: reine Provokation aus der Zelle oder der nächste Hinweis darauf, dass zum Thema Grand Theft Auto VI noch mehr nach außen dringen könnte? Schreibt es in die Kommentare.

Alfred R.

Alfred ist passionierter GTA-Kenner, Autoliebhaber und selbsternannter „CEO of Los Santos“. Seit fast 30 Jahren begleitet er die GTA-Reihe aktiv und bringt seine Erfahrung aus hunderten Spielstunden in seine Artikel ein. Wenn er nicht gerade mit fünf Sternen auf der Flucht ist oder getunte Sportwagen über den Asphalt jagt, schreibt er mit Leidenschaft über Fahrzeuge, Missionen und Geheimnisse der GTA-Welt. Lieblingsauto: Pegassi Zentorno (real oder digital – beides wäre top)

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