Leak soll GTA Online Zahlen zeigen – PS5 führt bei Spielern und Einnahmen
Ein neuer Leak rund um Rockstar Games sorgt gerade für ordentlich Gesprächsstoff, denn diesmal geht es nicht um neue Inhalte, sondern um harte Zahlen. Veröffentlicht wurden Dokumente, die angeblich detailliert aufschlüsseln, wie groß die wöchentliche Basis von GTA Online ist und wie viel Geld pro Plattform im Schnitt umgesetzt wird. Fast 13 Jahre nach dem Start ist das ein spannender Einblick, weil er zeigt, wo die Community tatsächlich spielt und wo das meiste Geld hängen bleibt.
Der Hintergrund: Rockstar wurde laut den kursierenden Infos von einer Gruppe namens ShinyHunters angegriffen, die das Studio unter Druck setzte und eine Geldforderung stellte. Nachdem diese Forderung offenbar nicht erfüllt wurde, landeten mehrere Dokumente im Netz. Der Datensatz soll dabei deutlich kleiner ausfallen als zunächst behauptet, umfasst aber unter anderem Auswertungen zu Einnahmen durch Haikarten und sogar Inhalte aus dem Kundensupport.
Wichtig für alle, die jetzt sofort auf den nächsten Serienteil schielen: In dem Material tauchen keine Details zu GTA 6 auf, keine Szenen, kein Gameplay, keine geheimen Features. Der Fokus liegt klar auf Geschäfts- und Betriebsdaten zu GTA Online und auch Red Dead Online.
Der Leak und seine Auswirkungen
Was ist bei Rockstar Games passiert? Laut den veröffentlichten Informationen wurde Rockstar von ShinyHunters gehackt, verbunden mit einer Erpressungsforderung in Höhe von 200.000 Euro. Anschließend wurden Dokumente veröffentlicht, weil die Forderung offenbar nicht erfüllt wurde.
Besonders auffällig: Statt der groß angekündigten Datenmengen sollen am Ende nur einige Gigabyte an Dokumenten aufgetaucht sein. Dafür sind die Inhalte ziemlich breit gefächert und reichen von Zahlen zu Haikarten-Umsätzen bis hin zu internen Support-Tickets. Für Fans ist vor allem die Plattform-Aufschlüsselung interessant, weil sie Diskussionen aus der Community direkt mit Zahlen konfrontiert.
Ein Narrativ, das dabei ins Wanken gerät: Die Annahme, dass vor allem PC und Rollenspiel-Server das Spiel am Leben halten. Der Leak zeichnet ein deutlich konsolenlastigeres Bild, zumindest bezogen auf die Basisversion von GTA Online.
Plattform-Aufteilung bei aktiven Accounts und Einnahmen
Wie verteilen sich aktive Accounts und Umsätze pro Plattform? Aus den geleakten Zahlen ergibt sich eine wöchentliche Gesamtbasis von rund 8,5 Millionen aktiven Accounts. An der Spitze steht klar die PlayStation 5, sowohl bei der Nutzung als auch bei den Einnahmen.
Damit du die Werte schnell vergleichen kannst, hier die im Leak genannten wöchentlichen Durchschnittswerte pro Plattform:
| Plattform | Aktive Accounts pro Woche | Einnahmen pro Woche |
|---|---|---|
| PlayStation 5 | 3,5 Millionen | 4,5 Millionen US-Dollar |
| PlayStation 4 | 1,9 Millionen | knapp 1 Million US-Dollar |
| Xbox Series X|S | 1,1 Millionen | 1,9 Millionen US-Dollar |
| Xbox One | 1,0 Million | fast so viel wie PlayStation 4 |
| PC | 900.000 | 260.000 US-Dollar |
Gerade der Vergleich zwischen PlayStation 4 und Xbox Series X|S fällt ins Auge: Obwohl die Xbox Series X|S deutlich weniger aktive Accounts als die PS5 hat, liegen die Einnahmen pro Woche überraschend hoch. Umgekehrt zeigt sich beim PC trotz einer immer noch beachtlichen Basis, dass die Monetarisierung im Verhältnis zu den Konsolen sehr niedrig ausfällt.
Warum PC und Rollenspiel nicht das ganze Bild abdecken
Wie groß ist der Unterschied zwischen PC-Version und Konsolen-Version? Der Leak legt nahe, dass die Konsolen-Versionen von GTA Online klar den Ton angeben, wenn es um Umsatz geht. PC liegt bei den wöchentlichen Einnahmen deutlich zurück, obwohl die Zahl der aktiven Accounts nicht winzig ist.
Entscheidend ist dabei ein Detail: Die Zahlen beziehen sich auf die unveränderte Version von GTA Online. Rollenspiel-Server und spezielle Mod-Ökosysteme wie FiveM sind in dieser Plattform-Auswertung nicht enthalten. Das ist wichtig, weil Rollenspiel zwar auf Streaming-Plattformen extrem präsent ist und bei Creator-Formaten regelmäßig weit oben steht, sich diese Popularität aber nicht automatisch in den hier geleakten Basis-Zahlen widerspiegelt.
Spannend ist außerdem ein weiterer Wert, der im Umfeld der Diskussion genannt wurde: Demnach soll GTA Online allein im Januar dieses Jahres über 20 Millionen einzigartige Accounts erreicht haben. Das unterstreicht, wie zäh dieses Spiel ist und wie stark es sich über Jahre als digitale Dauerplattform gehalten hat, selbst wenn die Community gefühlt schon längst über den nächsten großen Release spricht.
Wie ordnest du die Plattform-Zahlen ein: Überrascht dich die Dominanz der PlayStation 5 und die niedrigen PC-Einnahmen, oder deckt sich das mit deinem Eindruck aus GTA Online? Schreib deine Meinung gern in die Kommentare.




